Monatsgedanke August 2025:„Mit leichtem Gepäck“

Der August – ein Monat der Fülle und der Weite. Die Felder stehen golden, das Licht ist warm und weich. Viele brechen in diesen Wochen auf: in die Ferien, in die Natur, in eine Zeit des Innehaltens. Und wer unterwegs ist, merkt schnell: Je leichter das Gepäck, desto freier der Weg.
Auch im Inneren tragen wir oft mehr, als uns guttut: alte Sorgen, unausgesprochene Konflikte, Erwartungen, die uns einengen. Vielleicht lädt uns dieser Sommermonat ein, all das einmal bewusst vor Gott zu bringen – im stillen Gebet, beim Wandern durch die Felder oder beim Verweilen in einer offenen Kirche.
Jesus spricht uns zu: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Matthäus 11,28)
Mitten in diesen Sommer fällt das Hochfest Mariä Himmelfahrt – das Fest der Vollendung, der Leichtigkeit. Maria, die „voll der Gnade“ ist, darf ganz bei Gott ankommen – ohne Last, ohne Schatten. Vielleicht ist das auch eine Verheißung für uns: dass wir nicht alles mitnehmen müssen auf unserem Lebensweg. Dass wir loslassen dürfen. Und vertrauen: Gott trägt uns – durch das, was war, und hin zu dem, was kommt.
Ein Impuls für diesen Monat:
Was hält mich fest – und was darf ich getrost loslassen?
Pater Arul Selvamani Selvanayagam, Kooperator
