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Monatsgedanke August 2026:„Den Sommer im Herzen, den Alltag im Blick“

Mit Gottes Segen vom Urlaub zurück in den Alltag, eine Impuls von Simon Hoffmann.
Bild Impuls August 2026
Datum:
1. Aug. 2026
Von:
Simon Hoffmann, Gemeindereferent & Mitglied im Leitungsteam PastR Dillingen
Für viele von uns liegen die Tage der großen Weite – die Ferien und der große Jahresurlaub – hinter uns. Manchen stehen diese noch bevor.

Der August ist der klassische Monat der Zäsur. Für die einen endet die Urlaubszeit, für die anderen beginnt mit dem Schulanfang ein völlig neuer Lebensabschnitt. Der Übergang von der Freiheit der Ferien zurück in die Struktur des Alltags ist oft ein Spagat zwischen Weite und Enge.

In der Bibel heißt es im Buch Kohelet (3,1):

„Ein jedes hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“

(Kohelet 3,1)

Oft fühlt es sich so an, als müssten wir die Leichtigkeit der Ferien an der Garderobe des Alltags abgeben. Sobald der Wecker klingelt und die Termine drücken, verpufft der Urlaubseffekt. Doch der Alltag ist nicht der Feind der Erholung – er ist der Ort, an dem sich der Segen der Ruhe bewähren darf.

Wie nehmen wir die Weite des Sommers mit in die Schule, die Uni, oder den Arbeitsplatz? Hierzu gebe ich Ihnen drei Gedanken mit auf den Weg:

  • Das „innere Urlaubsfoto“ bewahren: Halten Sie im Trubel kurz inne. Erinnern Sie sich bewusst an einen Moment der Gelassenheit aus den letzten Wochen. Dieser Moment gehört Ihnen – auch mitten am Arbeitstag.
  • Gott im Gewöhnlichen finden: Gott ist kein reiner „Ferien-Gott“, den wir nur am Meer oder in den Bergen treffen. Er ist der Gott des Alltags. Er sitzt mit in der Schulbank, er geht mit zur Arbeit und er wartet zu Hause am Küchentisch.
  • Heilige Pausen einlegen: Planen Sie im neuen Alltag feste „Mini-Ferien“ ein. Fünf Minuten Stille am Morgen, ein bewusster Kaffee ohne Smartphone oder ein tiefer Atemzug am offenen Fenster lüften die Seele.

Ein Neubeginn ist immer auch ein Vertrauensvorschuss in das Leben. Ob für Sie im August die Schule wieder beginnt, ein neues Projekt startet oder einfach die gewohnte Routine einkehrt: Sie müssen die Leichtigkeit des Sommers nicht abstreifen. Nehmen Sie sie mit wie ein unsichtbares Proviantpaket. Gehen Sie Schritt für Schritt und vertrauen Sie darauf, dass Gott längst da ist, wo Sie morgen ankommen.

Ich wünsche Ihnen für die kommenden Wochen die nötige Tatkraft für alles „Gewohnte“ und alles „Neue“, aber vor allem die Gelassenheit, in turbulenten Momenten kurz innezuhalten.

Möge der Segen dieses Sommers spürbar in Ihrem Alltag nachwirken.

Simon Hoffmann, Gemeindereferent & Mitglied im Leitungsteam PastR Dillingen